Ausstellung „Hoda Afshar. Das Unsichtbare performen“ Musée du quai Branly – Jacques Chirac vom 30. Sept. 2025 bis 25. Jan. 2026

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Tauchen Sie ein in die visuelle Welt von Hoda Afshar, einer iranisch-australischen Künstlerin, die die Macht der Bilder hinterfragt. Durch Fotografien, Installationen und Videos enthüllt die Ausstellung Das Unsichtbare performen Glauben, Erinnerungen und Widerstand. Ein einzigartiges Ereignis im Musée du quai Branly – Jacques Chirac vom 30. September 2025 bis 25. Januar 2026.
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Wichtig – Außergewöhnliche vorgezogene Schließungen

Mittwoch, 24. und 31. Dezember 2025
• Öffnung um 10:30 Uhr
• Vorzeitige Schließung um 18:00 Uhr (letzter Einlass um 17:00 Uhr)

Donnerstag, 1. Januar 2026
• Öffnung um 10:30 Uhr
• Vorzeitige Schließung um 19:00 Uhr (letzter Einlass um 18:00 Uhr)

Beschreibung

Das Musée du quai Branly – Jacques Chirac öffnet seine Türen für eine Künstlerin, die sich als eine der markantesten Stimmen der zeitgenössischen Kunstszene etabliert hat: Hoda Afshar. Geboren 1983 in Teheran und heute in Australien ansässig, arbeitet diese Fotografin und Bildkünstlerin mit einem Ansatz, bei dem das Bild zum Reflexionsinstrument über Macht, Identität und Erinnerung wird. Ihre Ausstellung Performing the Invisible, erstmals in Frankreich gezeigt, ist ein bedeutendes Ereignis der Pariser Kultursaison.

Ein Ticket für diese Ausstellung zu reservieren bedeutet, die Gelegenheit zu ergreifen, ein eigenständiges Werk kennenzulernen, das koloniale Geschichte, Volksglauben und gegenwärtige Fragestellungen in Dialog setzt.

Eine unverzichtbare Künstlerin, erstmals in Frankreich gewürdigt

Ein kritischer Blick auf die Macht der Bilder

Die Ausstellung stellt die Fotografie und ihre Rolle bei der Konstruktion von Repräsentationen in Frage. Schon immer formen Bilder, wie Individuen und Kulturen wahrgenommen werden. Hoda Afshar wählt, Bilder aus der Vergangenheit zu überdenken, um deren Verzerrungen offenzulegen, aber auch ihnen in neuer Form Leben zurückzugeben.

Durch ihre Werke macht sie Spannungen sichtbar zwischen dem Sichtbaren und dem bewusst Verborgenen, zwischen dem was erzählt wird und dem was ausgelöscht wird. Besuchende werden eingeladen, in ein Universum einzutauchen, in dem Kunst über Ästhetik hinausgeht und zu einem Akt des Widerstands und der Neudeutung der Welt wird.

Die zentralen Werke der Ausstellung

Zwei bedeutende Installationen strukturieren den Ausstellungsweg:

  • The Fold: eine eindringliche Neuinterpretation der Fotografien, die der Arzt‑Psychiater Gaëtan de Clérambault in Marokko zwischen 1918 und 1919 anfertigte. In kolonialem Kontext entstanden, werden diese Bilder hier überdacht und verfremdet, um ihre Ambiguität offenzulegen und die Machtverhältnisse, die sie transportieren, anzuprangern.
  • Speak the Wind: ein visueller Essay über die Glaubensvorstellungen in Bezug auf Winde auf den Inseln der Straße von Hormus, südlich des Irans. Die Künstlerin widmet sich wenig bekannten rituellen Praktiken, in denen das Unsichtbare und Spirituelle eine zentrale Rolle einnehmen.

Fotografien, Zeichnungen, Videos, Spiegel und Klanginstallationen verbinden sich zu einem immersiven und sensiblen Parcours.

Szenografie als Erlebnis

Die räumliche Gestaltung wurde vom Studio Je Formule in Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst und der Milani Gallery in Brisbane entwickelt. Das Ergebnis ist ein fließender Weg, in dem jeder Raum zu einer visuellen und auditiven Erfahrung wird. Die Kontraste zwischen Stille und Klang, Dunkelheit und Licht schaffen eine Atmosphäre, die zur Kontemplation und Reflexion einlädt.

Diese szenografische Herangehensweise verwandelt den Besuch in eine innere Reise, in der jede:r Besucher:in eigene Resonanzen zu den behandelten Themen finden kann.

Ein emblematischer Ort im Herzen von Paris

Die Ausstellung findet in der Galerie Marc Ladreit de Lacharrière im Musée du quai Branly – Jacques Chirac statt. Nur wenige Schritte vom Eiffelturm entfernt, ist das Museum einer der bemerkenswertesten kulturellen Orte der Hauptstadt, bekannt für seine Sammlungen und Ausstellungen, die die Vielfalt der Kulturen der Welt hervorheben.

Sich für diese Ausstellung zu entscheiden heißt auch, einen einzigartigen Ort zu erleben, der privilegierte Ausblicke über Paris bietet und eine vielfältige Programmierung verfolgt, die stets im Kontext künstlerischer und gesellschaftlicher Aktualität steht.

Praktische Informationen: Daten und Öffnungszeiten

  • Daten: vom 30. September 2025 bis zum 25. Januar 2026

  • Öffnungszeiten:

    • Dienstag bis Sonntag: von 10:30 Uhr bis 19:00 Uhr
    • Donnertags verlängert bis 22:00 Uhr
    • Montags geschlossen

Diese großzügigen Öffnungszeiten ermöglichen es jedem, einen idealen Moment zu wählen, die Ausstellung zu besuchen – tagsüber oder abends.

Eintrittspreise und Ticketreservierung

  • Vollpreis: 14 €
  • Ermäßigter Preis: 11 € (je nach Voraussetzungen)

Eine Online-Reservierung wird dringend empfohlen, um Warteschlangen zu vermeiden und den Zugang zum gewünschten Datum zu gewährleisten. Angesichts des Interesses, das diese erste Monografie der Künstlerin in Frankreich auslöst, ist damit zu rechnen, dass manche Zeiträume ausverkauft sein werden. Frühzeitiges Buchen ist daher ratsam, um nichts zu verpassen.

Eine Ausstellung für alle zugänglich

Das Musée du quai Branly – Jacques Chirac legt großen Wert auf Barrierefreiheit. Performing the Invisible ist angepasst für Besucher:innen mit motorischen, auditiven, visuellen oder geistigen Behinderungen. Spezielle Hilfsmittel und Führungen in französischer Gebärdensprache (LSF) werden angeboten, um ein inklusives Erlebnis zu garantieren.

Diese Offenheit unterstreicht die universelle Dimension der Ausstellung, die so konzipiert ist, dass sie alle Empfindungen anspricht.

Ein einmaliges Begegnungsangebot mit der Künstlerin

Über die Ausstellung hinaus wird ein besonderes Ereignis stattfinden: eine Begegnung mit Hoda Afshar und Annabelle Lacour, der Kuratorin der Ausstellung. Diese Veranstaltung ist angesetzt für den 1. Oktober 2025 im Salon de lecture Jacques Kerchache und bietet eine seltene Gelegenheit, direkt mit der Künstlerin über ihre Inspirationen und ihren kreativen Prozess auszutauschen.

Warum jetzt reservieren?

Performing the Invisible zu erleben ist weit mehr als ein einfacher Museumsbesuch: Es ist ein Moment der Reflexion über die Macht der Bilder, die Erinnerung von Völkern und die Art, wie Kunst das Unsichtbare sichtbar machen kann. Diese Ausstellung, die erste ihrer Art in Frankreich, verspricht, ein entscheidender Meilenstein der Pariser Kultursaison zu werden.

Mit einer Reservierung sichern Sie sich heute Ihren Platz bei einem einzigartigen künstlerischen Ereignis in einem emblematischen Museum in einer der schönsten Städte der Welt.

Fazit

Mit Hoda Afshar. Performing the Invisible bietet das Musée du quai Branly – Jacques Chirac ein immersives und intellektuelles Erlebnis, das keinen Besucher kalt lassen wird. Die Ausstellung verwebt Geschichte, zeitgenössische Kunst und kritische Reflexion und öffnet zugleich neue Perspektiven darauf, was Bilder sagen können – oder verschweigen.

Verpassen Sie nicht diese außergewöhnliche Gelegenheit, eine internationale Künstlerin zu entdecken, die das fotografische Moment in eine politische und poetische Geste verwandelt. Sichern Sie sich Ihre Tickets jetzt und tauchen Sie ein in eine Welt, in der das Unsichtbare endlich Gestalt annimmt.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Hoda Afshar?

  • Hoda Afshar ist eine 1983 in Teheran geborene Künstlerin, die heute in Australien lebt. Ihre Arbeiten untersuchen das Bild als soziales und politisches Werkzeug und verbinden Fotografie, Video und Installationen.

Was ist das Hauptthema der Ausstellung?

  • Die Ausstellung hinterfragt die Rolle der Fotografie und des Blicks in Machtverhältnissen und thematisiert zugleich Erinnerung, Rituale und unsichtbare Glaubensvorstellungen.

Wo findet die Ausstellung statt?

  • Sie wird im Musée du quai Branly – Jacques Chirac in der Galerie Marc Ladreit de Lacharrière im Herzen von Paris gezeigt.

Was kann man in der Ausstellung sehen?

  • Besucherinnen und Besucher entdecken Fotoserien, Klanginstallationen, Videos und immersive Formate, darunter auch bislang unveröffentlichte Werke.

Welche Hauptwerke werden gezeigt?

  • Zwei zentrale Arbeiten: The Fold, eine Neuinterpretation kolonialer Fotografien aus Marokko, und Speak the Wind, ein visueller Essay über Rituale rund um den Wind im Süden des Iran.

Wer ist die Kuratorin der Ausstellung?

  • Die Kuratorin ist Annabelle Lacour, Spezialistin für die fotografischen Sammlungen des Musée du quai Branly – Jacques Chirac.

Ist das Ausstellungsdesign besonders?

  • Ja, die Szenografie wurde vom Studio Je Formule in Zusammenarbeit mit Hoda Afshar und der Milani Gallery entworfen und bietet einen immersiven, zeitgenössischen Rundgang.

Ist die Ausstellung barrierefrei?

  • Ja, es gibt spezielle Angebote für Menschen mit motorischen, visuellen, auditiven oder geistigen Beeinträchtigungen, einschließlich Führungen in französischer Gebärdensprache (LSF).

Ist die Ausstellung auch für Familien und Kinder geeignet?

  • Ja, die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum. Die visuellen Inhalte und Installationen wecken auch bei jüngeren Besucher*innen Neugier und Interesse.

Warum sollte man diese Ausstellung nicht verpassen?

  • Weil es sich um die erste Einzelausstellung von Hoda Afshar in Frankreich handelt und sie einen neuen Blick auf die Macht der Bilder zwischen persönlichem Gedächtnis und kollektiver Geschichte eröffnet.

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