- Diese Ausstellung präsentiert eine große Retrospektive zur Séraphine de Senlis und beleuchtet ihre von der Natur, Spiritualität und einer imaginären Botanik inspirierten Gemälde, die mit einzigartigen Techniken und Pigmenten geschaffen wurden.
Ausstellung „Séraphine de Senlis“ Centre Pompidou-Metz vom 31. Oktober 2026 bis 12. April 2027
Diese große Retrospektive zeigt die visionäre Kraft von Séraphine de Senlis. Blumen, Bäume und Früchte, gemalt mit handgefertigten Pigmenten, bilden ein organisches und spirituelles Werk. Zwischen mystischer Begeisterung, imaginärer Botanik und intensiver Farbigkeit erfasst ihre außergewöhnliche Kunst ein Reich jenseits der greifbaren Welt.
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Bevorzugt
Beschreibung
Vom 31. Oktober 2026 bis zum 12. April 2027 widmet das Centre Pompidou-Metz eine große Ausstellung Séraphine de Senlis, einer einzigartigen und zutiefst inspirierenden Persönlichkeit der Kunstgeschichte. Gezeigt in der Galerie 2, lädt diese internationale Retrospektive das Publikum ein, seltene, kraftvolle und intensiv durchdrungene Werke zu entdecken, in denen Malerei sowohl zu einem Raum der inneren Offenbarung als auch zu einer lebendigen Hommage an die belebte Natur wird.
Séraphine de Senlis – Ein malerisches Eintauchen zwischen Natur, Hingabe und Vision
Eine außergewöhnliche Künstlerin ihrer Zeit voraus
Séraphine Louis, bekannt als Séraphine de Senlis, nimmt einen besonderen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Als Autodidaktin, lange am Rand offizieller Kunstkreise tätig, entwickelte sie eine einzigartige malerische Sprache, geprägt von einer intimen Beziehung zur Natur und tiefer Spiritualität. Ihre Werke, bevölkert von Blumen, Früchten, Bäumen und transfigurierten Pflanzformen, gehen über die bloße Darstellung der Realität hinaus: Sie intensivieren sie und erheben sie in eine fast mystische Dimension.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Künstlerin mit einem neuen Blick zu entdecken und hervorzuheben, wie ihre Themen – Verbindung zum Leben, Materialität, Sorgfalt und Hingabe – heute in essenziellen zeitgenössischen Fragestellungen widerhallen.
Eine außergewöhnliche und immersive Retrospektive
Erstmals in diesem Umfang wird eine bemerkenswerte Sammlung von Séraphines Gemälden zusammengeführt, die es ermöglicht, die Entwicklung ihres Werkes über mehrere Jahrzehnte nachzuvollziehen. Der Rundgang zeigt die allmähliche Transformation ihrer Kompositionen: zunächst luftig und fast zerbrechlich, gewinnen sie an Dichte, Rhythmus und Kraft und erreichen schließlich eine fast hypnotische Fülle.
Stachelige Laubwerke, leuchtende Blütenkronen, wiederholte Formen und lebendige Farben scheinen von einer inneren Energie beseelt zu sein. Der Blick wird in eine kreisförmige Bewegung gezogen, die jedem Bild eine beeindruckende physische und emotionale Präsenz verleiht. Der Besuch wird so zu einem echten sinnlichen Erlebnis.
Eine geheime Technik wird enthüllt
Die Ausstellung beleuchtet auch einen lange unbekannten Aspekt von Séraphines Arbeit: ihre empirische Meisterschaft über die Materialien. Jüngste Untersuchungen haben die Komplexität ihrer Mischungen gezeigt, die industrielle Farben, organische Pigmente, Öle und Lacke kombinieren. Diese persönliche Alchemie verleiht ihren Werken einen einzigartigen Glanz und eine außergewöhnliche Farbintensität.
Fern von einfacher naiver Spontaneität zeugt ihre Malerei von einem Können, das aus Beobachtung, Experimentieren und einem pragmatischen Umgang mit ihrer Umwelt entsteht. Diese materielle Dimension, untrennbar mit ihrer spirituellen Suche verbunden, verleiht ihren Gemälden eine fast beschwörende Kraft, als sei jede bemalte Fläche lebendig.
Ein Leben geprägt von Glauben und Isolation
Geboren 1864 in bescheidenen Verhältnissen und früh verwaist, führte Séraphine ein zurückgezogenes Leben, arbeitete als Hausangestellte und lebte viele Jahre in einem religiösen Umfeld. Ihr intensiver Glaube durchdringt ihr Werk tief, in dem die Natur zum Ort einer heiligen Offenbarung wird.
Entdeckt 1912 vom Sammler Wilhelm Uhde, erlebte sie einen Moment der Anerkennung, bevor historische und persönliche Umbrüche sie wieder ins Dunkel stellten. Trotz eines schweren Schicksals und eines Lebensendes geprägt von Internierung hat ihr Werk weiterhin das Interesse von Museen und Kunsthistorikern geweckt und sich als eine der faszinierendsten malerischen Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts etabliert.
Ein idealer Ort für ein außergewöhnliches Werk
Im Centre Pompidou-Metz präsentiert, profitiert die Ausstellung von einem zeitgenössischen architektonischen Rahmen, der die visuelle Kraft der Werke perfekt zur Geltung bringt. Die Galerie 2 bietet einen Raum für Kontemplation, der es den Besucher:innen erlaubt, die Details, Texturen und Farbvibrationen jedes Gemäldes in Ruhe zu betrachten.
Die Szenografie ist darauf ausgelegt, den Blick zu begleiten, Atempausen zu schaffen und ein schrittweises Eintauchen in die einzigartige Welt der Künstlerin zu ermöglichen.
Öffnungszeiten, Zugang und Besuchstipps
Die Ausstellung ist vom 31. Oktober 2026 bis zum 12. April 2027 geöffnet. Die Öffnungszeiten folgen denen des Museums, mit ruhigeren Besuchen unter der Woche und am Vormittag. Für einen angenehmen Besuch empfiehlt es sich, mindestens 1 Stunde 30 Minuten einzuplanen, um den Rundgang und die ausgestellten Werke vollständig genießen zu können.
Öffnungszeiten
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Sommer (1. April – 31. Oktober):
- Montag, Mittwoch, Donnerstag: 10:00 – 18:00
- Freitag, Samstag, Sonntag: 10:00 – 19:00
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Winter (1. November – 31. März):
- Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00
Dienstag Wöchentlicher Ruhetag
Warum Ihre Tickets im Voraus buchen?
Diese Retrospektive verspricht eines der großen kulturellen Ereignisse der Saison zu werden. Der internationale Ruf der Ausstellung, die Seltenheit der zusammengeführten Werke und das wachsende Interesse des Publikums an außergewöhnlichen und visionären Künstler:innen lassen eine hohe Besucherzahl erwarten.
Eine Vorausbuchung sichert den Zugang, vermeidet Wartezeiten und ermöglicht eine entspannte Planung des Besuchs, insbesondere während der Schulferien oder an Wochenenden. Es ist auch die Garantie, die Ausstellung unter optimalen Bedingungen ohne Einschränkungen genießen zu können.
Praktische Informationen und Eintrittspreise
- Ort: Centre Pompidou-Metz – Galerie 2
- Daten: 31. Oktober 2026 – 12. April 2027
- Zielgruppe: für alle
Eintrittspreise:
- Vollpreis: 14 €
- Unter 26 Jahre: kostenlos (Ausweis erforderlich)
Zwischen spiritueller Intensität, botanischer Faszination und malerischer Kühnheit bietet die Ausstellung Séraphine de Senlis ein unvergessliches Zusammentreffen mit einer visionären Künstlerin. Mit der Buchung Ihres Tickets gönnen Sie sich einen zeitlosen Moment im Herzen eines Werks, das weiterhin über den Blick hinaus vibriert und bewegt.
Uhrzeiten
Uhrzeiten: 10:00 Uhr
Uhrzeiten: 10:00 Uhr (dauer: 8 Std )
Gruppenangebot – Ein künstlerisches Erlebnis zum Teilen
Organisieren Sie eine Veranstaltung für eine Gruppe von mehr als 10 Personen?
Bieten Sie Ihrer Gruppe ein einzigartiges Eintauchen in das visionäre Universum von Séraphine de Senlis im Centre Pompidou-Metz. Ein inspirierender Besuch, ideal für kulturelle, schulische oder Vereinsausflüge, gemeinsam in einem außergewöhnlichen Rahmen zu erleben.
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Plan
57000 Metz
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